Happiness is more than a drug

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Glück ist eine Entscheidung :)

+365 Tage glücklich sein ist mein Ziel bis zum 31.12.2014 und darüber hinaus. Ich denke, 365 Tage lang hintereinander glücklich zu sein, bringt eine große Herausforderung mit sich.

Glücklich sein und mich gut fühlen wird zum Tagesziel erklärt. Dazu muss man wissen, was einen glücklich macht. Glücklich sein ist eine Entscheidung. Wir können uns entscheiden, ob wir glücklich sein wollen oder nicht. Ein bekanntes Sprichwort sagt: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Ganz genau so ist es: wir denken, dieses oder jenes würde uns glücklich machen, wenn wir es hätten. Haben wir dieses oder jenes dann, hält das Glücksgefühl gar nicht so lange an.


Darum komme ich auch gleich zur ersten Übung, die von nun an jeden Tag durchzuführen ist. Das gilt für mich und für alle, die sich dem Projekt anschließen möchten.


Führe eine Dankbarkeitsliste. Ganz genau. DANKE – das Wort, das die Welt verändert.

Das Gute ist: diese Übung kann jeder machen. Man nehme ein Blatt Papier und einen Stift. Oder man erstellt ein Dokument am PC oder Laptop.

Heute fangen wir an mit einer kleinen Liste von zehn Dingen an, die uns glücklich machen und wofür wir dankbar sind.

 

Formulierungsvorschläge:

*Ich empfinde es als großes Glück, was? zu haben, weil warum? .

*Ich bin sehr glücklich und dankbar für was?, weil warum?.

*Ich bin wirklich dankbar für was?, weil warum?.

*Ich danke von ganzem Herzen für was?, weil warum?.


Wenn wir die Liste mit den 10 Dingen fertig haben, dann lesen wir sie uns leise oder laut vor. Am Ende jedes Eintrags, sagen wir dreimal „Danke, danke, danke.“


Es gibt wirklich viel, wofür wir dankbar sein können.

Unser Zuhause, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Arbeit, unser Studium und unsere Haustiere. Wir können auch für die Sonne dankbar sein und für das Wasser, das wir trinken und mit dem wir uns waschen. Wir können dankbar sein für die Nahrung, die wir zu uns nehmen und die Luft, die wir einatmen. Wir können auch dankbar sein für Bäume, Tiere, Ozeane, Vögel, Blumen, Pflanzen, für den blauen Himmel, den Regen, die Sterne, den Mond, für unseren Planeten,...

Wir könnten auch für unsere Sinne dankbar sein: für unsere Augen zum Sehen, unsere Ohren zum Hören, unser Mund zum Schmecken, unsere Nase zum Riechen und unsere Haut, deren Tastsinn uns ermöglicht, Berührungen zu spüren. Wir sollen auch mal dankbar sein für unsere Beine, mit denen wir gehen, für die Hände, die wir ständig brauchen, für unsere Stimme, mit der wir uns ausdrücken. Dankbar sein für unser Immunsystem, unsere Gesundheit, unsere Organe, die unseren Körper am Leben erhalten.

 

Für folgende Dinge können wir also dankbar sein:

  • Gesundheit und Körper

  • Arbeit und Erfolg

  • Geld

  • Beziehungen

  • Leidenschaften

  • Glück

  • Liebe

  • Leben

  • Natur

  • Materielle Güter und Dienste

  • jedes Thema unserer eigenen Wahl

Mag sein, dass einem am Anfang nichts einfällt. An manchen Tagen wird es uns leichter fallen, 10 Dinge aufzuschreiben, an manchen Tagen vielleicht etwas weniger leicht. Wenn wir durchhalten und jeden Tag üben, werden wir bald den Unterschied spüren. Die Gelegenheiten, wofür wir dankbar sein können, werden sich vermehren.


Bei mir ist das knappe 3 Monate her, als ich das Ganze mal für 8 Tage durchgehalten habe. Es hat sich gelohnt, es sind in diesen 8 Tagen wunderbare Dinge passiert. Was wird wohl passieren, wenn man mehr als 365 Tage Dankbarkeit praktiziert. In einem Jahr sind das über 3650 Dinge. Wir müssen es nur zulassen und die Schönheit erkennen, die bereits da ist.


Alles Liebe für euch

26.12.13 16:07, kommentieren

Sofort glücklich? :)

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, sich glücklich zu fühlen bzw. glücklich zu sein. Ein Beispiel ist zB die Dankbarkeitsliste.

 

„Viele Leute trauen sich nicht, zu sagen, was sie wollen. Das ist der Grund, warum sie´s nicht kriegen.“

 

Jetzt die alles entscheidende Frage: Womit fühlen wir uns wohl? Was gefällt uns?


  • Theater spielen

  • reiten

  • mit Hund spazieren gehen

  • Katze streicheln

  • malen

  • zeichnen

  • basteln

  • Kreuzworträtsel lösen

  • tanzen

  • Gartenarbeit

  • schneidern

  • schöne Filme gucken

  • Lieblingsmusik hören

  • singen

  • Sport

  • mit Freunden zusammensein

  • Geschichten schreiben

  • schöne Bücher lesen

  • Spieleabend

  • ….......


Von 16 Wachstunden = 960 Minuten (8 Stunden schläft man ja meistens ) sollten wir mal versuchen, 70 % davon gutgelaunt zu sein. 70 % von 960 Minuten sind ca. 672 Minuten. Das sind ca. 11 Stunden und 12 Min. Falls ich mich verrechnet habe, seht es mir nach Ich war in Mathe immer eine Niete.


Ich kann euch mal einen Anreiz geben, was mich in den letzten Tagen glücklich gemacht hat bzw. wofür ich dankbar war.


*Ich habe meine schwierige Uni-Prüfung bestanden. Hab nicht mal wirklich viel gelernt, sondern mir jeden Tag eingeredet, dass ich die Prüfung sowieso schaffe. Meine Mutter würde mir das nie glauben und viele andere wahrscheinlich auch nicht. Im Überzeugen bin ich nicht so begabt, deshalb lasse ich das lieber

*Diverse Filme haben mich glücklich gemacht, zB. Die hier: (ich stehe wahnsinnig auf Schnulzen)


*bringt mich immer zum Lachen (in Momenten, wo man herzhaft lachen kann, kann man unmöglich traurig sein, finde ich.)

  • wie Matthias lacht :D http://youtu.be/SzLl_ecvpck
  • Liza Tzschirner (sie strahlt für mich totale Lebensfreude aus) http://youtu.be/5_RXLT41YRo

  • Loriot http://youtu.be/bBQTBDQcfik

  • Gabby http://youtu.be/DMGd4LNm7hg

  • Zitronenbaby http://youtu.be/wSPzXeEOGoc

  • Marthas komischen Träume & JuMa Dialoge http://youtu.be/bukgoOmkX2U  http://youtu.be/Dbvi0q5vp0s

  • unser Julia-Video. Zum Lachen bringt mich eigentlich die Erinnerung daran. Ich war todmüde. Donnerstags gegen 21 Uhr von Wien nach Berlin gefahren. Ich hatte leider einen Sitznachbar und konnte mich nicht ausbreiten. Erst als wir in Dresden Halt gemacht haben, sind einige ausgestiegen. Mein Sitznachbar hat sich einen anderen Sitzplatz gesucht und so konnte ich mich quer über die Sitze legen. Bis kurz vor 6 Uhr habe ich geschlafen – weniger als 3 Stunden. Ich brauche aber meine 7-8 Stunden um fit zu sein. Freitag, 6 Uhr früh, bin ich in Berlin angekommen. Gegen 10:30 Uhr war ich mit Julia Kaffee trinken – da war ich noch halbwegs brauchbar. Aber je später der Tag, umso mehr kam meine Müdigkeit zum Vorschein. Als ich das Video gedreht habe, war es kurz nach 22 Uhr. Wir waren im Büro / Küche der Vagantenbühne. Ich hab mein Sprite verschüttet, mein Smartphone und meine Videokamera runter geworfen. Ursprünglich hatte ich geplant, dass ich das Video genau so mache wie Theresa und Jens. Da ich so müde war, hab ich Julia mein Handy in die Hand gedrückt und sie selber lesen lassen. Ich hatte meine Hände nach oben ausgestreckt und sie gefilmt. Mir taten nach wenigen Minuten meine Arme weh und meinen Lacher hört man im Hintergrund   http://youtu.be/SoWEuMSGtW4


*Gute Laune – Songs

  • Feargal Sharkey: A good heart (diesen Song habe meine Freundin und ich in Berlin am Potsdamer Platz lauthals gesungen als wir uns auf dem Weg in die Kantstraße gemacht habe :D)

  • Kaoma: Lambada

  • The Chipettes :D  http://youtu.be/-RP19fnff_c

  • Tina Turner: The Best, Proud Mary,...

  • Cargo City: Let´s fall in love (es heißt nicht „fail“, sondern „fall“ - hab ich auf deren Webseite gelesen)

Ist nur eine kleine Auswahl meinerseits, alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

Man sollte also am besten ab dem Aufwachen ca. 11 Stunden und 12 Min glücklich sein.

Das heißt, wenn man um 6 Uhr aufsteht, sollte man bis ca. 17:12 Uhr glücklich und gut gelaunt sein.

Ich habe nach dem Abi ca. 5 Jahre gearbeitet. Hab meinen Tag immer damit begonnen, gleich mal Gute-Laune- Musik aufzulegen. Besonders an Tagen, an denen man keine Lust hat, arbeiten zu gehen, ist das besonders wirkungsvoll. Nach 4 Stunden arbeiten, hatte ich 1 Stunde Mittagspause und dann nochmal 4 Stunden arbeiten. Die Mittagspause habe ich immer mit einer Kollegin & Freundin verbracht. Ein halbes Jahr bevor ich gekündigt habe, haben wir einen neuen Azubi bekommen & dann ging es nicht mehr, dass die Kollegin und ich gemeinsam Pause machen & so verbrachte ich meine Pausen alleine. Ich hatte also meinen iPod mit Lieblingssongs mit und ein gutes Buch. Die eine Stunde habe ich versucht, mir selber gute Laune zu machen, vor allem wenn die letzten 4 Arbeitsstunden nicht so verlaufen sind, wie sie meiner Meinung nach verlaufen hätten sollen. Nur irgendwann habe ich mich gefragt, was mich denn noch glücklicher machen würde, als meine Lieblingsmusik zu hören, Lieblingsbücher zu lesen oder Lieblingsfilme zu gucken. In den folgenden 6 Monaten habe ich dann meine Wohnung, Strom, Gas, Haushaltsversicherung, Fitness-Studio und Job gekündigt – und mich in der Universität eingeschrieben und das Bundesland gewechselt. Nun lebe ich im wunderschönen Wien. Bei uns in Österreich ist das wesentlich einfacher als in Deutschland. Das war von September 2012 bis Februar 2013. Ich bin glücklich. Ja. Und ich wünsche mir, dass alle glücklich sind. Man kann natürlich niemanden dazu zwingen, glücklich zu sein. Ich kann es absolut nicht leiden, wenn ich auf Facebook oder anderen Social Networks so etwas lese wie „Alles ist scheiße“ oder „Ich habe nie Glück.“ usw. Vor allem für diese Sorte von Menschen, würde ich mir wünschen, dass sie sich einen Ruck geben und sich erlauben, glücklich zu sein. Soll ja auch Menschen geben, die sich einreden, es nicht verdient haben, glücklich zu sein. Freue mich also, wenn ganz viele mitmachen, bei dem „Ich bin glücklich“ - Projekt. Was macht euch denn glücklich? Welche Musik? Welche Filme? Welche Beschäftigungen? Freue mich über Kommentare – ihr dürft sie gern auch auf unsere Facebook-Seite posten. Wer weiß, vielleicht machen euch Dinge glücklich, die ein anderer noch gar nicht ausprobiert hat.


26.12.13 20:57, kommentieren